Mergentheim im Hochmittelalter

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Im Jahre 1219 gründete der Deutsche Orden in Mergentheim eine Niederlassung. Lange Zeit war rätselhaft, warum – urkundlich erwähnt – zur Grundausstattung zwei Burgen gehörten, und welche das waren.

Aus Anlass des 800-jährigen Jubiläums begibt sich der renommierte regionale Historiker Wolfgang Hartmann auf Spurensuche und entdeckt Überraschendes: Das als späterer Sitz der Hoch- und Deutschmeister bekannte Mergentheimer Deutschordensschloss geht nicht, wie bisher angenommen, auf eine der 1219 genannten Burgen zurück, sondern auf die bisher erfolglos gesuchte Neuenburg des letzten Grafen von Comburg-Rothenburg. Sein Erbe trat der erste Stauferkönig Konrad III. an. Das bedeutet: Mergentheim spielte unter dem berühmten Herrschergeschlecht der Hohenstaufen – parallel zu Rothenburg ob der Tauber – eine bedeutende Rolle!
Geklärt werden konnten auch der Standort der alten Grafenburg, die Entstehung der Burgen Neuhaus und Ketterburg sowie weitere Rätsel der Mergentheimer Burgengeschichte.

Die vorliegende Arbeit erhellt mit den Mitteln der Geschichtsforschung die Verhältnisse einer für Stadt und Region prägenden Zeit, deren Einfluss bis heute nachwirkt – und dadurch Zugehörigkeit, Identifikation, Heimat begründet.

Beschreibung

Wolfgang Hartmann
Grafensitze, Königsburg, Deutschordensschloss
Die unbekannte Burgengeschichte von Bad Mergentheim
ISBN: 978-3-937996-69-1

Broschur, 64 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

VK: 9,80 Euro inkl. 7% MWSt, zzgl. Versandkosten

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